Wenn ich mich darauf einlasse, meine Big Five for Life zu finden, stoße ich auf dem Weg dorthin auf Barrieren bedingt durch die Erziehung, den eigenen Glauben und auf Konventionen. „Das tut man nicht…“, „…du kannst doch nicht immer an Dich selbst denken“, „…das geht nicht“.

Wünschen darf man sich alles

Grundsätzlich meine ich dazu, WÜNSCHEN darf man sich alles. Die Reinheit des Wunsches wird bestimmt von den oben genannten Hindernissen. Wenn ich mir eine Sache oder ein bestimmtes Ereignis herbeisehne, aber im Hinterkopf oder gar in der Überzeugung Sätze auftauchen wie „..das klappt ja doch nicht“ oder -was das Schlimmste ist- „…ich verdiene das nicht“, dann ist es, als wenn auf einer Straße, die man prima befahren könnte, die Brücken über Täler und Flüsse fehlen.

Wir machen uns unsere schönsten Träume und Herzenswünsche durch unsere Bedenken zunichte. Schon, indem ich beginne, mich zu fragen: „Wie geht das bloß, was ich verwirklichen möchte?“ mache ich es mir so schwer, wie es nur irgend geht. Die Wie-Frage läßt uns im eigenen Kopf die Problematik hin- und herbewegen, um uns bildhaft die Probleme an dem Vorhaben bewußt zu machen. Damit ist schon mal der Zauber und die Triebkraft des ursprünglichen Gedankens fast verloren. Wenn ein wenig vom restlichen Reiz der Idee geblieben ist, beginnt das kleine Wunder vielleicht Form anzunehmen. Doch nur, wenn ich es schaffe, mich fernzuhalten von den obigen Glaubenssätzen.

„-Aber … So etwas ist doch unrealistisch… Ich kann doch nicht einfach dahergehen und mir eine Weltreise wünschen oder ein teures Auto!“  -Nein? -Warum nicht? Gibt es keine Verkehrsmittel, die es mir ermöglichen, die Erde zu umrunden? Doch! Dann hat das noch keiner getan und es geht vielleicht gar nicht…? Doch! -Und das schönste ist, ich kann in den heutigen Zeiten der Vernetzung  fragen, wer welche Erfahrungen gemacht hat. Ich finde garantiert jemanden, der das, was ich tun möchte, schon einmal gemacht hat und über diesen Spaß oder dieses Erlebnis gern berichten wird.

Ein Wer hilft bei meinen Wünschen

Schon ist das „Wie-Problem“ aus der Welt! Ich kann mir Rat holen bei einer Person, die ich hier kurz „Wer“ nenne und nehme quasi die Abkürzung, um mein Ziel zu erreichen. Selbst, wenn es keine Punktlandung wird und ich feststelle, daß mein Wunsch nicht 100%ig von dem Wer realisiert wurde, habe ich mich auf den Weg gemacht und ich werde neue Wers finden, die mir helfen, mein Ziel glücklich zu erreichen.

Ein auf diese Weise realisierter Traum macht Mut und Lust, so etwas öfter zu erleben. Deshalb sind es auch 5 Herzenswünsche mit der Möglichkeit, sie immer wieder zu ergänzen, wenn einer in Erfüllung gegangen ist.