Du hast sicherlich schon deine eigenen Erfahrungen gemacht. Aber ich möchte dich an diesen Tagen zum Jahreswechsel noch einmal daran erinnern: Wenn du dich in deinen Gedanken mehr damit beschäftigt, was dir nicht gelungen ist, dann fördert das mit Sicherheit nicht ein gutes Lebensgefühl.

Wenn du das vergangene Jahr an dir vorbeiziehen lässt, dann schau mal mit einem anderen Fokus auf die Ereignisse und und dein Tun. Schau mal auf die Dinge, die gut geklappt haben. Erinnere dich an die Momente, wo du glücklich warst. Schreib deine Erfolge auf – kleine und große. Lass dich von dieser Liste inspirieren.

Und dann du kannst auch die Dinge benennen, die nicht so gut geklappt haben. Wenn du dir zum Beispiel vorgenommen hast, in 2015 eine tolle Reise in fremde Länder zu machen. Du diese aber noch nicht gemacht hast. Aber du hast vielleicht im Vorfeld schon einen entsprechenden Sprachkurs besucht und einen Reiseplan aufgestellt oder einen Reisepass beantragt. Dann denke nicht daran, was du noch nicht gemacht hast. Sondern mach dir bewusst, das du schon einige Vorbereitungen getroffen hast. Das ist doch besser als gar nichts. Oder du hast dir vorgenommen, in diesem Jahr 10 kg abzunehmen durch mehr Sport. Okay es waren nur 3 kg und statt jeden zweiten Tag bist du nur durchschnittlich einmal die Woche gejoggt. Aber dafür hast du (meistens) abends auf die Schokolade beim Fernsehen verzichtet. Mach dir die kleinen Erfolge bewusst.

Re-Fokussiere deine Gedanken

Es bedeutet einiges an Übung und „Gedanken-Hygiene“ nicht in die uns so wohl bekannten Muster zu verfallen. Nämlich nur an das zu denken, was wir nicht gemacht haben oder was falsch gelaufen ist. Das beginnt schon bei vielen Unterhaltungen. Wenn das Stichwort Telekom oder Bahn kommt, dann weiß jeder eine Geschichte zu erzählen, wo diese Organisationen versagt haben. Das gleiche ist bei den Berichten vom Arbeitstag. Man sieht es schon den Menschen in der U-Bahn im Berufsverkehr an, dass sie keine glücklichen Gedanken haben. Sie denken an die Probleme am Arbeitsplatz. Und wenn sich mal jemand unterhält, dann fast immer darüber, was nicht klappt. Gleiches gilt für die Nachrichten und Zeitungen.

Mein Tipp: Befreie dich aus dieser Zone der negativen Gedanken. Denke positiv. Oder versuche wenigstens, dir jeden Tag positive Erlebnisse bewusst zu machen. Wenn du das tust, wirst du im Laufe der Zeit merken, dass das Leben viele gute Seiten hat. Und je mehr du diese Seiten wahrnimmst, desto öfters wirst du zufrieden lächeln. Aus meiner Erfahrung kann ich dir bestätigen, dass Gutes noch mehr Gutes anzieht. Erinnere dich an das alte Sprichwort: „Wie du in den Wald rufst, so schallt es zurück.“