Ein Interview mit Peter Dunkhorst, Geschäftsführer und Trainer

 

Guten Tag Peter! Welche Erfahrungen hast Du selbst mit den Big Five for Life gemacht?

Ich habe vor etwa 5 Jahren die Bücher von John Strelecky zusammen mit meiner Frau gelesen. Wir haben uns dann gemeinsam zusammengesetzt, um unsere Big Five for Life zu definieren. Wir haben über unsere gemeinsame Lebensplanung nachgedacht und die Dinge, die wir für wichtig und angemessen gehalten haben, als unsere Big Five for Life zusammengefasst. Ein paar Tage später kam meine Frau zu mir und sagt: „Das fühlt sich nicht gut an! Ich muss das ändern.“ Das hat mich sehr verwirrt.

Was meinst Du damit? Und was hast Du dann getan?

Ich muss vorweg schicken, dass ich eine Managementausbildung habe und als Managementberater in vielen Unternehmen auch Strategie- und Zielprozesse unterstützt habe. Daher habe ich die Big Five for Life als die wichtigen 5 Ziele verstanden, die wir im Leben haben sollten. Und Ziele müssen für mich logisch und nachvollziehbar sein. Da ist das Gefühl nicht unbedingt der zentrale Gradmesser. Und darum war ich verunsichert und begann im Internet zu recherchieren. Ich stieß dabei auf eine Seminarankündigung. Ein paar Wochen später wollte John Strelecky ein Discovery-Seminar in Frankfurt, sein zweites und letztes in Deutschland, durchführen. Ich bin dann dahin gefahren.

Was hast Du da gelernt?

Ich habe erfahren, als John mich und die anderen Teilnehmer durch den Discovery-Prozess gecoacht hat, dass die Big Five for Life nicht dem entsprechen, was ich unter Zielen verstanden habe. Die Big Five for Life haben eine andere Quelle. Wie Mama Gombe im Buch die „Safari des Lebens“ sagt: „Es gibt einen Ort in unserer Seele, in dem wir unsere größten Wünsche aufbewahren.“ Ich übersetze seitdem die Big Five for Life mit dem deutschen Wort „Herzenwünsche“. Sie haben eine andere Quelle und eine andere Qualität als Ziele.

Du hast jetzt mehrmals von einem Discovery-Prozess gesprochen. Magst Du das erklären?

Wie gesagt stecken die Big Five for Life tief in uns. Und wir stellen uns der Aufgabe, diese zu entdecken. Discovery heißt auf deutsch „Entdeckung“. Darum begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise. Im Discovery-Prozess werden Schritt für Schritt die ganz persönlichen Träume, Wünsche und Sehnsüchte wiederentdeckt und dann zu den Big Five for Life geformt. Am wirkungsvollsten ist dieser Prozess, wenn man dies in einer Gruppe mit Gleichgesinnten tut. Es ist für mich als Trainer und Coach immer wieder ein faszinierendes Erlebnis, wie intensiv die Teilnehmer das Entdecken ihrer Big Five for Life erleben.

Wer denkst Du sollte sich mit seinen Big Five for Life beschäftigen?

Eigentlich jeder! Meine Erfahrung zeigt, dass Menschen oft an verschiedenen Stellen in ihrem Leben sich die Frage stellen: „Soll das alles sein? Mein Leben ist okay, aber könnte da nicht mehr sein?“ Jeder kann täglich aufs Neue entscheiden, ob er in seinem Leben etwas ändern möchte. Alle – egal welchen Alters oder welcher gesellschaftlichen Stellung, die an diesem Punkt angelangt sind, suchen nach mehr Erfüllung. Es gibt viele Ratgeber dazu. Mich hat die Philosophie der Big Five for Life so extrem begeistert, als ich damals auf der „Suche“ war, weil sie einfach, lebensnah und schnell in die Praxis umsetzbar ist.

Was empfiehlst Du Menschen, die Ihre Big Five for Life finden oder überprüfen wollen?

Wie schon gesagt, der für mich beste Weg ist der Besuch unserer Seminare. Aus persönlicher Erfahrung und meinen Beobachtungen weiß ich, dass die meisten Menschen Anregung von Außen benötigen.

Gilt das auch für die Umsetzung der Big Five for Life?

Ja, natürlich. Darum bleiben wir mit unseren Seminarteilnehmern auch noch über einen Zeitraum von mindestens 2 Monaten im Kontakt. Sie benötigen Unterstützung und auch im Laufe der Zeit einige „Hilfsmittel“, damit die Big Five for Life nicht in einer Schublade verstauben. Die Big Five for Life wirken nur, wenn man sich täglich Zeit für sie nimmt. Man muss ihnen Raum zur Entfaltung geben und wird schon bald belohnt dafür. Das sehen wir bei uns selbst und allen Teilnehmern. Das Leben verändert sich, wenn man seine Big Five for Life lebt.

Und dann gibt es noch den „Zweck der Existenz“? Wie entdeckt man denn diesen?

Für die meisten Menschen ist es schwierig sozusagen aus dem Stand heraus die Antwort auf die Frage zu finden: „Warum bin ich hier?“ Diese Frage nach dem Zweck der Existenz ist eine sehr grundsätzliche. Ich empfehle daher, sich mit seinen Big Five for Life intensiv zu beschäftigen. Auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so aussieht, gibt es zwischen den einzelnen Big Five for Life eine Verbindung. Denn alle Dinge, die für uns wirklich wichtig sind, sind verbunden und letztendlich Teil unseres Zwecks der Existenz. Aus Erfahrung und Beobachtung kann ich sagen, dass sich der Zweck der Existenz den Menschen erschließt. Wer das  schneller und intensiver erleben will, der kann unser Do-It!-Seminar besuchen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Auch ich bedanke mich.